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POS4 auf „Position 1“: Wettbewerb für Schwimmbadsanierung in Swisttal gewonnen
News 10.04.2024 / We-04-yy

POS4 Architekten Generalplaner GmbH haben Ende 2023 ein europaweit ausgeschriebenes Generalplanerverfahren zur Sanierung und Optimierung eines Schwimmbades gewonnen. Inzwischen erfolgte auch der Beschluss zur Umsetzung des Vorhabens auf dem Schulcampus Heimerzheim durch die Gemeinde Swisttal im Rhein-Sieg-Kreis im äußersten Süden von Nordrhein-Westfalen.

Baubeginn soll schon in 2024 sein, die Leistungsphase 3 ist abgeschlossen. Das 4,5- Millionen Projekt wird aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ gefördert. „Das Bestandsgebäude wurde in den 70er Jahren errichtet. Zusammen mit der benachbarten Schule, einer Turnhalle sowie Toiletten auf dem Pausenhof“, so POS4-Geschäftsführer André Pilling. „Bei unserem Entwurf wollten wir aus Gründen der Nachhaltigkeit den veralteten, sanierungsbedürftigen und zum Teil auch ungünstig geschnittenen Gebäudebestand erhalten, aber für eine bauliche Optimierung sorgen. So ermöglichen wir bessere Abläufe, eine höhere Auslastung im Schwimmbadbetrieb und ein Höchstmaß an Barrierefreiheit.“ Gleichzeitig wird die Anlage unter Einsatz von Wärmerückgewinnung und hochgedämmter Gebäudehülle auch energetisch optimiert.

Aus ihrer Erfahrung bei der Planung und beim Bau von mehr als 25 Bädern mit einer realisierten Wasserfläche von insgesamt rund 14.000 Quadratmetern haben POS4-Architekten in Swisttal-Heimerzheim unter anderem den überdimensionierten Eingangsbereich des Bades angepasst und mit einem Windfang gegen Zugluft und unnötige Energieverluste versehen. Die ungünstige Anordnung von Umkleiden wird im Rahmen der Sanierung durch Schaffung zweier neuer Sammelumkleiden ebenfalls korrigiert, so dass die Abläufe beim Schulschwimmen verbessert und der Komfort beim allgemeinen Schwimmbetrieb erhöht werden.

Für ihre Planung haben POS4 Architekten den vorhandenen Gebäudebestand gescannt und einen digitalen Zwilling des Ist-Zustands als Grundlage für die Umplanung virtuell gebaut. Mithilfe des 3-D-Modells wurde auch die kollaborative Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen für Architektur, Statik, technische Gebäudeausrüstung - von Heizung und Lüftung bis zu Sanitär- und Badewassertechnik sowie Elektro - erleichtert.

„Der besondere Clou dabei war ebenfalls digital“, so André Pilling weiter: „Dank dieser Vorgehensweise konnten wir einen virtuellen Rundgang durch den Altbestand und durch das neue, moderne Bad ermöglichen. Das war für die Mitglieder des Swisttaler Bau- und Vergabeausschusses natürlich viel besser nachvollziehbar als einfache Pläne.“

Besonderen Wert legten sowohl die Verfasser des POS4-Entwurfs als auch die Gemeinde Swisttal auf die Vorschläge für eine ESG-konforme Umsetzung der Sanierungsmaßnahme. ESG steht für nachprüfbare Kriterien in den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance).

Das „E“ steht beim Kleinschwimmbad in Heimerzheim für die Nutzung des Gebäudebestands in Verbindung mit der Optimierung der Gebäudehülle und dem Einsatz regenerativer Energien. Das „S“ steht für Sport als Mitte der Gesellschaft und die Öffnung des Bades für die Allgemeinheit, verbunden mit der Möglichkeit, hier auch Schwimmen zu lernen. Das „G“ wird insbesondere durch die im Planungsprozess neu erfolgte Gebäudedokumentation und die Erstellung eines digitalen Zwillings abgebildet.

Bildquelle: POS4 Architekten Düsseldorf

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