Cantilever, Oberhausen

Cantilever, Oberhausen
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Pressemeldung
7.5.2010

Cantilever – Spektakuläres Kranhaus mit Blick auf Marina und Kanal. OGM will Entwurf des Architekten Pilling, pos4, an Ober-hausens urbaner Wasserlage umsetzen / Ein neues Leuchtturm-projekt für die Stadt

Wenn man will, kann man mit dem Boot zur Arbeit kommen. Denn für Oberhausen ist ein spektakuläres Bürogebäude direkt an der Marina geplant. Dies kündigte OGM Geschäftsführer Hartmut Schmidt am Freitag in der Pressekonferenz direkt auf dem Baugrundstück an.
„Wir haben in Oberhausen gute und kreative Ideen, wir haben ein Grundstück in einer 1a Wasserlage, mit bester Infrastruktur, wir haben einen Plan mit beeindruckender Architektur für ein ausgefallenes Bü-rogebäude und wir haben starke Partner – da wird sich auch ein pas-sender Investor finden lassen“, so Schmidt, der seine Begeisterung und seine Überzeugung für das Projekt deutlich zum Ausdruck bringt.

Der Geschäftsführer der Oberhausener Wirtschaftsförderung Frank Lichtenheld sagte anlässlich der Präsentation des Projektes: "Mit dem Kranhaus wird Oberhausen in der Neuen Mitte neben dem Gasometer, der Kuppel des Aquaparks, dem markanten Dach des Metronom Theaters und den Türmen des CentrOs eine weitere schon von weitem sichtbare Landmarke erhalten, die über eine große Strahl-kraft verfügt." Hartmut Schmidt ergänzt: "Wir sind sehr optimistisch, die Planungen schnell und zügig zu realisieren, da wir das Projekt auf der EXPO REAL im Oktober in München, Europas größter Gewerbeimmo-bilienmesse, einem internationalen Fachpublikum vorstellen werden. Die Messe ist Treffpunkt für Projektentwickler und natürlich auch für Investoren, und genau diese werden wir dort ansprechen“.

Der Entwurf Cantilever stammt vom Architekturbüro pos4 Hinrichs-meyer Pilling. André Pilling, selbst Oberhausener, arbeitet in und mit der Stadt schon seit mehr als 10 Jahren zusammen. „Eine Stadt wie Oberhausen sollte ihr Verdichtungspotential nutzen, um mit innovati-ven Modellen für modernes Arbeiten ein anspruchsvolles Publikum zu gewinnen. Das Kranhaus ist eine Synthese aus höchster Standortqua-lität am Wasser und neuen Arbeitswelten in einem attraktiven Umfeld“ so Pilling. „In seiner Formsprache vereint Cantilever die Elemente von historischen Brückenbauten im Ruhrgebiet mit den heutigen Ansprü-chen an modernes Design sowie an zukunftsweisende Architektur und modernste Technik. Ein Gebäude, das hervorragend zur Landschaft, zur Region und zu den Menschen passt. Das war mir bei der Planung besonders wichtig“.

Fakten zum Gebäude:
Cantilever, ist ein neungeschossiges Gebäude mit insgesamt 6.350 qm Bruttogrundfläche (davon ca. 4.400 qm Büro und ca. 900 qm Fläche für Gastronomie). Der Erschließungsplan sieht Einheiten von 150, 250, 400 qm Fläche und größer vor. Das Konzept erlaubt von Anfang an die Planung eines individuellen Arbeitsraumes wie Zellen-, Kombi- oder Open-Spacebüros.
Das Gebäude bildet in seiner äußeren Form einen Ausleger oder Kragarm nach. Das ermöglicht zugleich eine leichtfüßige Ausnutzung von Fläche und Gestaltungsfreiraum. Über 22 Meter hinweg kragen die obersten vier Geschosse über den Baukörper Richtung Kanal hinaus und heben die Grundstücksfläche damit 20 Meter über das Erdniveau und das ohne weitere Stützen. Das tragende, Akzente setzende Stahl-korsett, verlängert die Auskragung optisch um weitere sechs Meter, was dem Gebäude Leichtigkeit und Transparenz verleiht.
Die Fassade wird durch weißlackierte Alubänder strukturiert, hinter de-nen die Lüftungsversorgung und ein Blendschutz integriert sind. Glas bringt Licht in die Geschosse und unterstreicht die Leichtigkeit des Baukörpers. Das prägnante, blendend weiße Stahlkorsett kennzeich-net und erinnert an die Stahlkonstruktionen der zahlreichen Brücken über den Rhein-Herne-Kanal.
Das gesamte Gebäude wurde unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit geplant, die Zertifizierung durch die Gesellschaft für Nachhaltiges Bau-en DGNB wird angestrebt. Für das energie- und ressourcenschonende Haustechnikkonzept zeichnet HIT Huber Ingenieurtechnik verantwort-lich. Nachhaltigkeit kennzeichnet dabei nicht einfach eine Einstellung oder einen Trend. Nachhaltigkeit ist gleichzeitig Wirtschaftlichkeit. Un-terhaltskosten entwickeln sich schnell zur zweiten Miete. Vor dem Hin-tergrund weiter steigender Energiepreise wirkt sich eine solche nach-haltige Bauweise positiv auf die Kostenstruktur aus. Das Projekt ist mit einem Volumen von 13 Mio. EUR angesetzt.
Eine Geothermieanlage, Saugbrunnen unter dem Gebäude und eine Betonkernaktivierung ergänzen sich ideal. Parallel zur Pfahlgründung wurde die Bohrung für eine Geothermie realisiert. Wärmepumpen küh-len im Sommer und beheizen im Winter. Wasser, dem Wärme zuge-fügt bzw. entzogen wurde, wird wieder in das Hafenbecken eingeleitet. Heizung, Kühlung und Zuführung der Sprinkleranlage sind als Ring um den Gebäudekörper gezogen und leicht revisionierbar in den Fußbo-den eingelassen.
Damit jeder Mitarbeiter seinen Frischluftbedarf selbst regulieren kann, lassen sich Fenster öffnen und eine dezentrale Lüftung individuell ein-stellen. Das Lüftungssystem ist hinter den Fassadenbändern integriert und erlaubt auch individuelle Grundrisse der Büros.
Das Büro pos4 architektur / städtebau hat ein erfahrenes Kompetenz-team für das Projekt um sich geschart. Neben Tragwerk (Kunkel + Partner) und Haustechnik wurde bereits in der Planungsphase Vitra-point als Spezialist für Arbeits- und Bürowelten und die ZWP Ingenieur-AG für eine Nachhaltigkeitsstrategie eingebunden. Die Wertigkeit und Vermarktbarkeit der Immobilie steht und fällt mit ihrer Akzeptanz und Attraktivität. Ein innovatives Gebäude für innovative Unternehmen, die Mitarbeiter an sich binden und/oder für sich gewinnen wollen. Hier be-ginnt die Identifikation mit einem starken Wir-Gefühl, das jeder Mieter in einem wandelbaren Büro für sich entwickeln und gestalten kann. Gleichzeitig gilt es einen architektonischen Rahmen für eine Steige-rung der Produktivität auch in Bürowelten zu ermöglichen.

Cantilever-Partner:
Grundstückseigentümer:
OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH
Vermarktungspartner:
Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen mbH – ENO /
WFO Wirtschaftsförderung Oberhausen GmbH /
Architektur:
pos4 architektur / städtebau Düsseldorf
Tragwerk:
Ingenieurgesellschaft Kunkel + Partner
Haustechnik:
HIT Huber Ingenieurtechnik
Fassadentechnik:
IFFT Institut für Fassadentechnik Frankfurt Karlotto Schott
Bauphysik, Schall- u. Wärmeschutz:
Graner + Partner
Landschaftsplanung:
Prechler Landschaftsarchitekturvorbereitende
Nachhaltigkeit/ Zertifizierung:
ZWP Ingenieur-AG
Visualisierung:
GODD.com

Pressekontakte:

OGM GmbH
Bahnhofstr. 66, 46145 Oberhausen
Alexander Höfer
Tel.: 0208 594 7033
alexander.hoefer@ogm.de
Alexander.Hoefer@ogm.de
pos4 architektur/ städtebau hinrichsmeyer pilling gbr
Prinz-Georg-Str. 126, 40479 Düsseldorf
André Pilling
Tel.: 0211-1623472
info@pos4.de

WFO Wirtschaftsförderung Oberhausen GmbH
Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen mbH – ENO
Centroallee 263, 46047 Oberhausen
Petra Weyland-Frisch
Tel.: 0208 85036-23
weyland@wfo-gmbh.de

www.cantilever-oberhausen.de